Erfahrungsbericht aus Frankreich

Ein achtwöchiges Praktikum absolvierte Christine Schote, technische Leitung im Schlaflabor der Rangauklinik Ansbach, in der Universitätsklinik in Limoges, dem Centre Hospitalier Universitaire. Das Praktikum fand im Rahmen des europäischen Leonardo-da-Vinci-Programms für berufliche Bildung und der Partnerschaft zwischen dem Bezirk Mittelfranken und der Region Limousin in Frankreich statt.

Die Ziele des Lernaufenthaltes in Limoges waren das Sammeln praktischer Erfahrungen sowie das Kennenlernen eines Schlaflabors neurologischer Fachrichtung in Frankreich. Schote gewann Einblicke in die Organisation der Fachabteilung Somnologie und deren Aktivitäten, erwarb neue Kenntnisse und gab Erfahrungen aus ihrer Tätigkeit im Schlaflabor der Rangauklinik weiter. Über die erworbenen berufsfachlichen Kompetenzen hinaus vertiefte sie ihre Sprachkenntnisse, baute organisatorische Fähigkeiten aus und trug zum interkulturellen Verständnis bei.

In Limoges wurde Schote nicht nur herzlich aufgenommen. Die französischen Kolleginnen und Kollegen zeigten auch ein sehr großes Interesse an ihrer Arbeit in Deutschland. Die Gelegenheit, in das Berufsleben und in die Alltagskultur des Nachbarlandes einzutauchen war eine große Bereicherung und eine sehr positive Erfahrung. Schote darf auf einen sehr lehrreichen und interessanten Aufenthalt in Frankreich zurückblicken und freut sich, den „Europapass Mobilität" erhalten zu haben.

Durch die Unterstützung der Klinikleitung der Rangauklinik Ansbach, Thorsten Walter vom Europainstitut der Diakonie Neuendettelsau, Sylvie Feja vom Bezirk Mittelfranken sowie den Kolleginnen und Kollegen von Christine Schote konnte dieses Projekt umgesetzt werden.